Die Leute lieben das, was wir machen, und zwar alles.
Als ARD-Vorsitzender muss man höllisch aufpassen, immer nah bei den Menschen zu bleiben. Mit klaren, einfachen Worten und einem unfehlbaren Programm kann das gelingen. Bei Erich Mielke hätte es ja in ähnlicher Weise auch fast klappen können.
Wir jubeln Ihnen keine Meinung unter. Weder offen noch zwischen den Zeilen. Wir wollen informieren nicht missionieren. Wir sind Journalisten und keine Lügner.
Als Chefredakteur für Tagesschau/Tagesthemen steht man möglicherweise über den Dingen, die jeder Satansbraten in zwei Minuten Recherche herausfinden kann.
Wer sucht, ohne einen Beleg zu finden, hat sich nicht sonderlich viel Mühe gegeben oder ist auch mit Scheuklappen dämonisiert.
Ein mögliches Fundstück: "Framing Manual – Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD".
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Ich glaube, dass man die Leute eher gewinnen kann, wenn im Journalismus eine Haltung vertreten wird
Hier steckt der Teufel im Detail. Was als Journalist im privaten Medienbereich absolut OK ist (wegen Angebot und Nachfrage und so), ist das für tagesschau.de und den NDR eher doof (wegen Rundfunkstaatsvertrag).